Transit ist ein 16-mm-Filmgedicht mit einem Soundtrack von Martin Bergande – eine visuelle Reise entlang der Grenzen der Europäischen Union bis an die Ränder Europas. Der Film entfaltet sich aus Aufnahmen aus Auto, Zug, Schiff und Flugzeug und konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Bewegung und der Entdeckung von Orten, die als weitgehend stille Bilder gezeigt werden.
Der Soundtrack verzichtet auf illustrative Mittel und setzt stattdessen sparsame, zurückhaltende perkussive Impulse als akustische Landmarken an den Rändern der Einstellungen, um den Bildern Raum zu lassen.
»Mention for the Signs Award«, 23e Festival international Signes de Nuit, Paris (2025)
“The jury praises the direction and poetic power of a film that transcends mere observation. Through rigorous black-and-white visual language and fluid tracking shots, it transforms wide shots of cities, the sea, and trains into a meditation on movement. This minimalist and silent cinematic approach invites the viewer into a contemplative reverie before the vastness, evoking both a physical journey across Europe and a timeless introspection.”
»Die Jury lobt die Regie und die poetische Kraft eines Films, der weit über bloße Beobachtung hinausgeht. Durch eine strenge Schwarz-Weiß-Bildsprache und fließende Kamerafahrten verwandelt er Weitwinkelaufnahmen von Städten, dem Meer und Zügen in eine Meditation über Bewegung. Dieser minimalistische und stille filmische Ansatz lädt den Zuschauer zu einer kontemplativen Betrachtung der Weite ein und evoziert sowohl eine physische Reise durch Europa als auch eine zeitlose Selbstreflexion.«